„Dinosaurierjäger“ – Deborah Cadbury
Deborah Cadbury
„Dinosaurierjäger“
447 Seiten
Rowohlt Verlag
ca. 3 € (gebraucht)
ISBN: 978-3498009243
Klappentext:
Im Jahre 1812 entdeckt die dreizehnjährige Mary Anning in Lyme Regis an der Südküste Englands das Skelett eines „Ungeheuers“. Ihr Fund, der später als Ichthyosaurus bekannt wird, setzt einen dramatischen Wettlauf um die Erforschung der „Zeit vor der Sintflut“ in Gang, der nicht nur Karrieren begründet und zerstört, sondern eine neue Wissenschaft hervorbringt und das herrschende Weltbild von Grund auf ändert.
Die Entdecker der Dinosaurier konnten unterschiedlicher kaum sein, das Gleiche galt für ihre Interessen. Reverend William Buckland zum Beispiel, höchst exzentrischer Naturforscher in Oxford, setzt alles daran, die fossilen Funde in Einklang mit der biblischen Geschichte zu bringen, bisweilen auf Kosten der Wahrheit. Gideon Mantell, Sohn eines Schuhmachers und Landarzt in Sussex, entdeckt die versunkene Welt der Riesenechsen zu Lande und kämpft einen lebenslangen Kampf um die Anerkennung seiner wegweisenden Theorien — am Ende vergeblich. Den Weltruhm für die Entdeckung der Dinosaurier erntet sein Kontrahent, der ebenso brillante wie intrigante Anatom Richard Owen.
Mary Anning, William Buckland, Gideon Mantell und selbst Richard Owen fielen in der Folgezeit weitgehend der Vergessenheit anheim, und mit ihnen die abenteuerliche und dennoch authentische Geschichte von der Entdeckung der Dinosaurier. Deborah Cadbury ist ihr nachgegangen und lässt in diesem Buch vor unseren Augen das Gemälde einer Zeit zwischen biblischer Tradition und naturwissenschaftlicher Aufklärung entstehen, in der Wissenschaftler mit unvorstellbar schlichten Mitteln Entdeckungen machten, die bis heute gültig sind und uns bewegen.
Deborah Cadburys „Dinosaurierjäger“ erzählt, wie die Dinosaurier für uns Menschen zu Dinosauriern wurden.
Daraus ist eine wunderbare und sehr flüssig zu lesende Geschichte geworden. Beginnend beim ersten Knochenfund endet es leider viel zu früh und beschränkt sich tatsächlich nur auf die Anfänge der Suche. Sobald geklärt ist, womit man es bei den ganzen versteinerten Viechern zu tun hat, hört das Buch auf – da bleibt nur das Hoffen auf eine Fortsetzung.
Nichtsdestotrotz: unterhaltender kann man dieses Thema kaum rüberbringen. Das Buch steckt voller biographischer Details über die „Jäger“, ebenso voller Anekdoten, die die Hauptdarsteller beinah zu Romanfiguren machen, mit denen man mitfiebern oder auch mal ihren Konkurrenten den Erfolg wünschen kann, je nachdem. Beispiele: Reverend Bucklands kulinarische Reise durch so ziemlich das gesamte Tierreich (angeblich hat ihm nur der gemeine Maulwurf absolut nicht geschmeckt) oder Richard Owens Eskapade mit dem Kopf des schwarzen Seemannes, den er für seine anatomischen Studien aus dem Leichenschauhaus hat mitgehen lassen.
Über Dinosaurier selbst erfährt man allerdings kaum etwas, schließlich hat das Buch auch so bereits 450 Seiten. Wenn einen das Thema interessiert (was ja anzunehmen ist, wenn man ein solches Buch wie „Dinosaurierjäger“ lesen möchte), sollte man sich unbedingt noch ein Buch mit Details über Dino-Arten bereitlegen. Diese Informationen fehlen einem beim Lesen bisweilen und gehen nur so weit, wie sie auch den „Jägern“ bereits bekannt sind.
Fazit: Ein sehr lesenwertes Buch zu diesem Teil der Wissenschaftsgeschichte.
„Nutzen wir die Erde richtig?“ – Friedrich Schmidt-Bleek
Friedrich Schmidt-Bleek
„Nutzen wir die Erde richtig?“
256 Seiten
Fischer-Verlag
9,95 €
ISBN: 3596172756
Klappentext:
Der hohe Ressourcenverbrauch für unseren Wohlstand führt zu großen Schwierigkeiten mit der Umwelt. Zudem besteht eine gravierende Ungleichverteilung: Derzeit kommen 80 % des Naturverbrauchs nur etwa 20 % der Menschheit zugute. Mehr als zwei Planeten Erde wären nötig, um allen Menschen einen materiellen Lebensstil zu ermöglichen, wie er heute in westlichen Ländern üblich ist.
Worum geht’s in diesem Buch?
Der Autor beschreibt es selbst als „Vision“. Vor dem ja nun mittlerweile hinreichend bekannten Hintergrund der Tatsache, daß wir so wie jetzt nicht ewig weitermachen können, ist ihm klargeworden, daß unsere Art des Umweltschutzes und der Ressourcenverschwendung falsch ist. Und seine Vision scheint darin zu bestehen, alles zu rationalisieren. Abläufe effizienter zu gestalten. Materialströme – oder „Stoffströme“, wie er es nennt – so weit als möglich herunterzufahren, kurz: aus weniger mehr zu machen. Dabei scheinen ihm Dienstleistungen eine Schlüssellösung zu sein (beispielsweise wenn sich nicht jeder ein Auto und jeder einen Rasenmäher kauft, sondern mehrere Familien sich welche teilen bzw. jemanden mit dem Rasenmähen und dem Autofahren beauftragen, was nebenbei noch Arbeitsplätze schaffen soll). Und die Herstellungskosten für die Autos und die Rasenmäher sollte man so weit wie möglich reduzieren. Dabei geht es nicht um Geld, sondern es wird alles in Rohstoffen, also dem Material, das aus der Natur benötigt wird, gerechnet. Und wenn man vor Alternativen steht, sollte man diejenige mit dem leichtesten „ökologischen Rucksack“ auswählen – der ökologische Rucksack bezeichnet das Gesamtgewicht eines Gegenstands, wenn man das Gewicht der zu seiner Herstellung und Transport benötigten Naturstoffe dazuaddiert. So wiegt beispielsweise ein normaler PC mehrere Tonnen, und Gold ist wesentlich schwerer als alles andere, weil zu seiner Gewinnung ein immenser Aufwand notwendig ist.
Schmidt-Bleek sagt auch, daß wir, nur durch Rationalisierungen und intelligentes Auswählen von Dingen mit leichtem ökologischen Rucksack etc. unseren Energieverbrauch um den Faktor 10 reduzieren können, ohne dabei an Lebensstandard einzubüßen. Und wenn man einen Gegenstand kauft, dann kauft man nur den Nutzen des Gegenstands, der Besitz selbst ist einem nicht so wichtig, und deshalb ist es eben auch logischer, wenn die Menschen technische Geräte gemeinsam nutzen und sich nicht jeder eins kauft.
Es scheint ein sehr praktisch orientiertes Buch zu sein, es werden viele konkrete Vorschläge zur Verbesserung gemacht.
Nun frage ich mich aber: wie kann das funktionieren? Wir wissen doch heute schon all das und könnten es anders machen, tun es aber nicht. Menschen sind meiner Meinung nach so, daß sie erst etwas ändern, wenn es absolut gar nicht mehr anders geht – und hinzu kommt, daß Menschen grundsätzlich die kurzfristige, bequeme Lösung derjenigen vorziehen, die langfristig wohl besser wäre, aber kurz- oder gar mittelfristig Entbehrungen mit sich brächte, egal wie klein diese sind. Das merke ich doch schon hier bei mir zuhause. Dies wird der zweite Winter, in dem unser Haus nicht beheizt wird – denn es geht ja auch noch anders, ohne die große Summe (d.h. die Entbehrung) aufbringen zu müssen, um Öl zum Heizen zu kaufen. Stattdessen müssen wir wieder einmal die Heizlüfter und elektrischen Heizkörper anstellen, um nicht zu frieren; und dafür wird dann irgendwann eine dicke Rechnung über den hohen Stromverbrauch ins Haus flattern, aber das ist ja erst später, irgendwann eben, nicht jetzt in diesem Moment, in dem es einfach bequemer ist, das Geld erst einmal zu behalten und für was anderes auszugeben und das kleine Knöpfchen an der Heizung, die hier schon steht, zu drücken. Dann braucht man auch den Ölmann nicht anrufen, einen Termin machen, umständlich einen Tag freinehmen und auf ihn warten und das ganze Brimborium. So, und ich halte uns für durchschnittlich genug (auch wenn das mit dem Heizen ganz sicher schon ein Extrembeispiel ist), um dieses Verhaltensmuster auch auf die meisten anderen Menschen übertragen zu können. Und wozu sich ein Auto mit anderen teilen, wenn man das eigene doch schon so schön vor der Tür stehen hat? Das wird die große Masse einfach nicht tun, es sei denn, sie würde dazu gezwungen, beispielsweise durch die Benzinpreise. Beispielsweise einfach dadurch, daß man für jedes Produkt nicht mehr nur den bisherigen Preis, sondern noch den für den ökologischen Rucksack obendrauf zahlen muss. Dann würde genauso viel Energie reingehen, wie man weder herausbekommt. Bloß ist es nicht so einfach, denn man kann das ökologischer-Rucksack-Geld ja nicht einfach dazu verwenden, die Erdölvorräte wieder aufzufüllen oder die Kohle wieder in die Bergwerke zu zaubern.
Erschreckend (und so typisch) fand ich, irgendwie drängt sich eine Analogie zu unserem Heizbeispiel wieder auf, ein Fall von Kurzsichtigkeit im Bereich Kohle. Die gegrabenen Stollen, aus denen man die Kohle herausgeschleppt hat, sorgen für Instabilität in der betroffenen Region und hätten dort schon längst Seen entstehen lassen, denn sie laufen mit Wasser voll. Und das Wasser muss man deshalb abpumpen, schließlich möchten die Leute dort nicht plötzlich in einem Teich aufwachen. Nun schreibt Herr Bleek, daß das Abpumpen des Wassers nicht nur viel Energie verbraucht, sondern daß die dafür benötigte Energie schon bald diejenige übersteigt, die einst aus der Kohle gewonnen wurde. Irgendwie gruselig. Aber so denken wir Menschen nun mal.
Interessant fand ich auch den Gedanken, daß Recycling und unser Umweltschutz falsch sind, da sie einfach bloß mehr Energie verbrauchen. Wichtig ist demnach nicht das, was rauskommt und wieder verwendet wird, sondern bereits das, was reingeht. Eben das Beschränken der Stoffströme, das scheint Herrn Bleeks Vision zu sein, ist die richtige Lösung. Das scheint ja auch soweit logisch zu sein. Aber er sagt auch, daß es dann egal sei, welche Art Rohstoffe man nehme, wenn man sie nur auf ein genau auszurechnendes Maß beschränke, und davon halte ich nicht viel. Natürlich weiß ich es nicht, aber mein Gefühl sagt mir, daß wir schon zu weit gegangen sind und deshalb nicht erneuerbare Energiequellen in Ruhe lassen sollten, weil wir sonst möglicherweise irgendwann gar keine mehr haben. Die nicht erneuerbaren Energiequellen sehe ich immer quasi als „Anlasser“, um Technologien entwickeln zu können, die regenerative Energien nutzen – und das können wir, und darauf sollten wir uns auch konzentrieren. Ebenso denke ich natürlich auch, daß wir unseren Energieverbrauch einschränken müssen. Vielleicht wird das ja auch einmal wieder anders, beispielsweise wenn wir effizientere Formen wie Kernfusion oder irgendwelche Antimaterie-Geschichten nutzen können, oder wer weiß, was da noch kommt – aber momentan läuft es doch so wie in „Jurassic Park“ : alle Anlagen laufen mit Notstrom, der sich nach und nach aufbraucht und irgendwann alle ist, wenn wir es nicht rechtzeitig schaffen, das Hauptaggregat anzuschalten. Bloß haben wir es wohl noch nicht mal gefunden.
„Der letzte seiner Art“ – Andreas Eschbach
Andreas Eschbach
„Der letzte seiner Art“
350 Seiten
Lübbe-Verlag
8,95 €
ISBN: 3785721234
Klappentext:
In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt ein Mann, der ein Geheimnis hütet. Nein, mehr als das, er ist das Geheimnis. Sie hatten ihm übermenschliche Kräfte versprochen. Stattdessen wurde er zum Invaliden. Er hatte gehofft, ein Held zu werden. Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen. Denn Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments, eines Versuchs, der auf tragische Weise fehlgeschlagen ist. Für seinen Opfermut erhielt er die Freiheit, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, wo er es sich wünschte. Im Gegenzug musste er sich verpflichten zu schweigen Doch es gibt da jemanden, der sein Geheimnis kennt – und er ist ihm bereits auf der Spur.
Irgendwie muss man ein Buch etikettieren. Man muss was draufschreiben wie „Roman“, „Kriminalroman“, „Drama“ oder „Thriller“. Letzteres steht auf diesem Buch drauf.
Das Problem mit Etiketten ist ja, dass sie Erwartungen auslösen. Und Etiketten bei Büchern bedeuten, sich auf eine Schablone einzustellen und innerhalb dieser Schablone lesen zu wollen. Bricht das Buch daraus aus, sorgt das für Irritation und manchmal sogar Genervtsein, eher selten für positive Überraschnugen.
Wiederum Letzteres trifft aber bei diesem Buch zu. Das mag am Autor liegen; wenn man vorher schon was von Andreas Eschbach gelesen hat (wie das „Jesus Video“, in meinem Fall), rechnet man halt nicht mit einem Vollzeit-Thriller. Trotzdem ist dieser Teilzeit-Thriller einer, für den auch mal eine Mittagspause geopfert wird, weil man einfach wissen muss, wie es weitergeht. Ich finde, es ist durchaus mit Michael Chrichton vergleichbar. (Jurassic Park beispielsweise habe ich schon unzählige Male gelesen. Nach „Rachel im Wunderland“ von Marian Keyes ist es das zerlesenste Buch in meinem Regal.) Und das liegt daran, daß es mehr ist. Mehr als nur ein Thriller oder ein Actionroman oder was immer man für ein Etikett draufklebt. Es regt zum (Nach)Denken an. Es geht an den richtigen Stellen in die Tiefe. Es stellt Fragen.
Im Unterschied zu M.C. werden diese bei A.E. nicht beantwortet. Sie werden gestellt und mögliche Antworten werden gedanklich hin- und hergeschoben, letztlich aber offengelassen. Es gibt gute Bücher, die nicht soviel „dazwischenquatschen“. Aber die legt man nach der letzten Seite weg und geht zur Tagesordnung über. Meistens verkauft man sie danach bei eBay oder auf dem Flohmarkt, weil man sie ja kein zweitesmal zu lesen braucht – man kennt den Schluß ja jetzt und die Spannung wäre weg. Aber „Der letzte seiner Art“ wird bei mir nicht auf den Stapel mit den zu verkaufenden Büchern kommen, sondern ins Regal; und es wird Jahr für Jahr zerlesener aussehen.
Das Problem mit Antworten auf Sinnfragen in Büchern ist die Kompetenz des Autors – mal ehrlich, die meisten Versuche in dieser Hinsicht sind bestenfalls „nett“, nur die wenigsten hinterlassen da einen bleibenden Eindruck. Wie eben M.C. Ob er Recht hat und die letzte weise Instanz ist, sei dahingestellt. Es ist auch nicht so wichtig. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass es so ist, und darauf kommt es letztlich an. Andreas Eschbach überlässt die Antworten dem Leser. Ob das besser oder schlechter ist, sei mal ebenso dahingestellt. Es passt. Das reicht. Es passt in diesem Buch sogar perfekt. Und es könnte aufgrund der Erzählperspektive auch gar nicht anders sein.
Aber Schluß mit dem Vergleichen. „Der letzte seiner Art“ ist mehr als ein Thriller. Die Actionszenen sind knapp bemessen, und darauf sollte man sich einstellen – aber das Buch hätte kein anderes Etikett bekommen dürfen. Spannung ist die ganze Zeit über vorhanden. Die Story ist dicht und hängt an keiner Stelle durch. Die philosophischen Einblicke und Einschübe fügen sich vor allem nach dem Schluß und beim zweiten Lesen bestens in den Text ein und werden glücklicherweise nie zu lang. (Störend finde ich nur die Zitate über den einzelnen Kapiteln, aber die kann man zur Not ja einfach überlesen. Dabei meine ich nicht die Zitate selbst – Seneca ist gut gewählt und das Buch hat mich sogar dazu gebracht, im Netz nach weiteren Zitaten von ihm zu suchen – sondern die Form, so aus dem Text gerissen, in der sie da vorkommen. Ist wohl so eine ganz persönliche Aversion von mir, andere finden gerade das besonders toll. Irgendwann muss ich auch mal Geschmack daran finden, denn es kommt in so vielen Büchern vor…)
Schwer faszinierend sind natürlich die ganzen technischen Details. Die hätten für meinen Geschmack ruhig noch etwas technischer sein können. Aber sie sind dennoch mehr als nur angerissen – hier werden diese Gedanken, was möglich ist, wie ein Cyborg tatsächlich gebaut sein könnte, ziemlich weit gesponnen, und das nicht abgehoben, sondern irgendwie sehr realistisch. Das unterstreicht natürlich auch der gänzlich glaubwürdige Charakter des Protagonisten – man nimmt ihm alles ab, was er denkt und sagt und fühlt, und er fasziniert. Ebenso wie das, was ihm passiert ist.
Gelungen finde ich auch die Mischung aus Rückblenden und Gegenwart. Mit dem Schluß wird man allerdings etwas allein gelassen. Typisch Eschbach? Es passt zu seiner Methode, die Fragen nur zu stellen und nicht zu beantworten. Man klappt das Buch zu und denkt erstmal „Hey! Und jetzt? Wie geht es weiter?“ Dann klappt man das Buch wieder auf und sucht auf den letzten Seiten nach Hinweisen und fängt an, sich eine Menge Gedanken zu machen.
Als Fazit würde ich „Der letzte seiner Art“ als gelungenes Buch, halb Drama, halb (Technik)Thriller, bezeichnen, das – wie man es von Eschbach kennt – ein außergewöhnliches und faszinierendes Thema behandelt. Man hätte es noch mehr ausreizen können. Irgendwie bleibt nach dem Lesen das Gefühl, dass dem Buch so etwa zehn Prozent zur Perfektion fehlen. Wäre dem nicht so, wäre es einfach nur brilliant – so ist es ein sehr empfehlens- und lesenswertes Buch. Ich würds mir sofort nochmal kaufen. Und ich werd mir auch mehr Bücher von Andreas Eschbach kaufen. Schließlich ist das hier schon das zweite Buch von ihm, mit dem ich mir mehr als eine Nacht um die Ohren geschlagen habe. Man sollte es nicht gerade in einer Woche lesen, in der man unbedingt ausgeschlafen daherkommen muss.
[Eins finde ich allerdings merkwürdig. Diesen Text habe ich einfach so nach dem Lesen hingeschrieben, und mich, bevor ich ihn fertiggestellt habe (d.h. bevor ich diesen Schlusssatz geschrieben habe, aber nachdem ich den Anfang bis hier geschrieben habe) nicht weiter zu Andreas Eschbach informiert. Jetzt lese ich gerade etwas herum, und finde da mehrere Vergleiche mit Michael Chrichton. Das scheint sich ja förmlich aufzudrängen. Na, von meiner Seite ist es auf jeden Fall ein Kompliment – als Autor würde mich das aber sicher ziemlich nerven…
P.S.: das Titelbild ist genial. Ich habs mir zwischendurch beim Lesen immer wieder anschauen müssen. Passt total.]
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